The Selling Businessplan

Zuverlässig von Ihrer Idee überzeugen

Der Geschäftsplan ist sehr nahe an einem Verkaufsfolder

Der hauptsächliche Nutzen eines Businessplans ist der, andere von der Idee zu überzeugen. Im Kern ist der Businessplan also ein vertriebliches Dokument. Diese Video liefert dazu den Kontext als Einleitung:

Der Überzeugungsprozess funktioniert indirekt. Der Investor hat seinen Investitionserfolg als Zielsetzung. Diese Zielsetzung wird dann erreicht, wenn das Unternehmen erfolgreich ist. Dieses wiederum ist dann der Fall, wenn das Produkt (oder die Dienstleistung) erfolgreich sind. Und das wiederum ist dann der Fall, wenn das Produkt einen hohen Kundennutzen bietet, der auch vom Kunden einfach erkannt wird.

Im Sinne der POCD-Frameworks von Prof. William Sahlmann ist der zentrale Faktor der Gründer oder das Gründerteam. Dieses Framework schlägt vor, dass ein Investor in der folgenden Reihenfolge checkt, ob er Investitionsinteresse hat.

1) People: Ist der Gründer oder sind die Gründer die richtigen, die Gründung zu meistern?

2) Opportunity: Sind Markt und Industrie reif für das Unternehmen und die Investitionsgelegenheit vielversprechend?

3) Kontext: Wie ist das Umfeld der Gründung, wie chancen- oder risikoreich sind die Rahmenbedingungen?

4) Deal: Wie kann konkrete eine Beteiligung gestaltet werden? Wie hoch sind Anteile und nötige Investments, jetzt und in Zukunft?

 

Doch es stellt sich noch die Frage: Was überzeugt? Wir haben hierfür ein Konzept entwickelt, das diese Frage beantwortet: Das ‚Konzept der narrativen Plausibilität hinsichtlich seiner Konstruktionskompetenz‘. Es geht davon aus, dass der Businessplan eine konsistente Erzählung (’narrativ‘) von einer Geschäftsidee sein muss. Dem Leser muss, im Sinne eines konsistenten Bildes, vermittelt werden, dass die Erreichung der Ziele des Businessplans mit dargestellten Maßnahmen geleistet werden kann.

Es ist besonders plausibel, dass Ziele in der Zukunft erreicht werden, wenn derjenige, der für die Erreichung erfolgskritisch ist, sowohl die notwendigen Kompetenzen und Fähigkeiten als auch den nachhaltigen Willen hat, diese zu erreichen. Das ist es, was gemeint ist, wenn von der ‚Plausibilität hinsichtlich ihrer Konstruktionskompetenz‘ gesprochen wird.

Auf diesem Konzept basiert seit 2011 die Gründerwerkstatt der Privaten Universität Witten/Herdecke. Weitere Informationen zu den theoretischen Grundlagen und praktischen Konsequenzen erhalten Sie gern auf Anfrage.

Aus Ihren Zielen machen wir Erfolge!
Aus Ihren Zielen machen wir Erfolge.